Velotour

Auf der oben abgebildeten Karte ist eine provisorische Route eingezeichnet. Die ganze Strecke umfasst ungefähr 6000 Kilometer und führt durch acht Länder.

Blogs anderer Fahrradfahrer weisen auf die schwierige Sicherheitslage in Tansania hin. So werden wir voraussichtlich das Velo von Sambia bis in den Norden Tansanias, der kongolesischen Grenze entlang, auf ein Boot verladen. Die restliche Route werden wir aber, wenn alles rund läuft, ausnahmslos per Rad zurücklegen.

Doch wer ist wir?

Alleine würde ich mich nicht auf ein solches Abenteuer wagen und mein Mundwerk wird definitiv dankbar sein, zwischendurch etwas zu tun zu haben. Deswegen habe ich mich auf die Suche nach Mitradlern gemacht und schlussendlich sogar drei weitere tapfere Mitstreiter gefunden:

Beni, ein Freund aus der Schweiz, meldete sich als Erster. Er war zu der Zeit so oder so auf der Suche nach jemandem, der mit ihm einige afrikanische Länder bereist. Er arbeitete ein halbes Jahr als Schreiner in Kapstadt und schliesst die Velotour direkt an seinen Auslandaufenthalt an. Er wird uns allerdings nur bis zu den Viktoriafällen begleiten, da er danach wieder zurück in die Schweiz gehen wird.

Jérôme, ein langjähriger Freund von Beni, kontaktierte mich kurz darauf mit grosser Begeisterung für die Tour. Er nahm sich ebenfalls eine Auszeit um zu reisen hatte aber zu diesem Zeitpunkt erst einen Flug nach Asien und wollte die restliche Reiseplanung spontan angehen. Nach knappen drei Monaten in Asien führen seine Wege nun nach Afrika, um die ganze Route mitzuradeln.

Sebastian lernte ich als Gast im Hostel, in welchem ich in Südafrika gearbeitet habe, kennen. Er gab mir schon am ersten Abend viele Insiderinformationen für Malawi, da er dort ein Jahr Freiwilligenarbeit geleistet hat. Schnell merkte ich, dass er eigentlich auch ein begeisterter Velofahrer ist und so entschied er sich später, ebenfalls mitzukommen.

Hiess es „drei tapfere Mitstreiter“? In Namibia, bevor wir die Tour starteten, trafen wir tatsächlich auf einen potentiellen vierten Mitstreiter – Paul. Er wurde hellhörig, als wir von unserem Vorhaben erzählten. Zu diesem Zeitpunkt engagierte er sich während seiner Auszeit des Studentenlebens in Deutschland für eine Soup Kitchen in einem Township in Windhoek. So ergab es sich also, dass er später mit dem Bus nach Livingstone reiste, Benis Fahrrad mit Sack und Pack übernahm und sich unserer Truppe von Sambia bis zum kenianischen Endziel Nairobi anschloss.

 

Die Tour ist mittlerweile schon zu Ende und für alle Interessierten sind unter dem folgenden Link die genauen Daten zur Tour zu finden:

CFSA Tourdaten

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